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| HALTER |
| Für
diese Disziplin wird das Pferd am Showhalfter vorgestellt. Der Richter
bewertet das Pferd nach seinem Exterieur, Körperbau und Bewegungsablauf.
Er muss dabei die für das Quarterhorse typischen Zuchtmerkmale beachten,
die durch das Regelbuch der DQHA (Deutsche Quarterhors Ass.) festgelegt
sind. Die
wichtigesten Kriterien: |
- der Körper
des Pferdes muss sich im Geleichgewicht befinden
- das Pferd
darf keine Fehlstellungen oder (ver-)erbliche Negativmerkmale
aufweisen, wie Über- oder Untergebiss; bei Hengsten über zwei
Jahre müssen beide Hoden sichtbar sein
- Geschlechtstyp
(feminin oder maskulin)
- Grad der
Bemuskelung
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| Gerade
in den Halterklassen wird vom Richter sehr viel Fachkenntnis und Pferdeverstand
verlangt. Das perfekte Pferd gibt es nicht. Entscheidend in dieser
Klasse ist die Abwägung der Positiv- und Negativmerkmale, um letztendlich
die Klasse gerecht zu platzieren. |
| SHOWMANSHIP
AT HALTER |
| In
dieser Klasse wird das Pferd ebenfalls am Halfter vorgestellt. Bewertet
wird hier jedoch nicht das Pferd, sondern der Vorführer. Dieser muss
hier unter Beweis stellen, dass er sein Pferd richtig präsentieren
kann. Die
Richter stellen ihm dazu eine Aufgabe, die er bewältigen muss. Die
Richter bewerten die Fähigkeit, die Aufgabe zu lösen, sowie das Erscheinungsbild
von Pferd und Reiter. |
| WESTERN
HORSEMANSHIP |
| In
dieser Disziplin werden ausnahmslos die Leistungen des Reiters beurteilt.
Zur Bewertung kommen unter anderem die Haltung und das Einsetzen der
Hilfen während der einzelnen Lektionen. Diese Disziplin könnte man
als "Messlatte" für Turniereinsteiger bezeichnen. Denn wer in der
Horsemanship-Klasse erfolgreich mitreiten kann, wird auch in anderen
Reitklassen eine Chance haben. |
| WESTERN
PLEASURE |
| Diese
Aufgabe ist eine Gruppenprüfung. Hier wird den Grundgangarten des
Pferdes besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Sie sollten bequem zu
sitzen und gleichzeitig versammelt und taktrein sein. Das Pferd wird
beidseitig im Walk (Schritt), Jog (Trab) und Lope (Galopp) vorgeführt.
Die Pferde müssen leicht rückwärts zu richten sein. Diese Disziplin
stellt hohe Anforderungen an die Rittigkeit und Versammelung des Pferdes.
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| TRAIL |
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| Der
Trail ist eine klassische Turnierdisziplin. Der Gehorsam des
Pferdes, die korrekte Ausführung der verlangten Aufgaben sowie
das Verhalten des Pferdes am Hindernis werden gewertet. Besonders
in dieser Disziplin zählt das Alter eines Reiters nicht. Deshalb
ist sie auch eine optimale Einsteigerdisziplin. |
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REINING |
| Das
Reining ist die einzige Westerndressur, die nach Aufgabe (Pattern)
mit festgelegten Lektionen geritten wird. Hier kommt es auf Schnelligkeit,
Wendigkeit und das exakte Ausführen der Aufgaben an. |
| Erfolreich
ist hier, wer sein Pferd sowohl rasant reiten aber gleichzeitig unter
Kontrolle halten kann. Jede Abweichung von den vorgeschriebenen Wegen,
jede Ungehorsamkeit des Pferdes wird mit Minuspunkten belastet. Pluspunkte
gibt es für Pferd und Reiter für gut ausgerittene große und kleine
Zirkel mit Tempowechsel, für saubere fliegende Wechsel, für korrekte
"Sliding Stops", "Rollbacks" und schnelle, flache "Spins".
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| TEAM
PENNING
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| Hier
muss ein dreiköpfiges Team innerhalb von 90 Sekunden drei Rinder aus
einer Herde aussondern, die mit einer Nummer oder einem Halsband gekennzeichnet
sind. Das Team mit der kürzesten Zeit gewinnt. Dabei ist das Berühren
der Rinder mit den Händen, Hüften, Ropes, Gerten oder sonstigen Ausrüstungsgegenständen
nicht erlaubt und hat eine Disqualifikation zur Folge. |
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